re:publica ten vom 2.-4.Mai in Berlin

Vom 2. bis 4. Mai 2016 finden in der STATION Berlin die re:publica und die MEDIA CONVENTION Berlin (MCB) statt. Im Rahmen der #rpTEN werden auf insgesamt 16 Bühnen, darunter erstmals auch in dem auf dem Gelände liegenden Kühlhaus, sowie in verschiedenen Workshopräumen zahlreiche Themen-Tracks und Subkonferenzen veranstaltet. Auf der MCB tauschen sich auf drei Bühnen nationale und internationale Experten aus Medien, Wissenschaft und Politik über aktuelle Fragen der Medien- und Netzpolitik, Markttrends und Entwicklungen der Mediengesellschaft aus. Der Medienkongress wird vom Medienboard Berlin-Brandenburg (MBB) und der Medienanstalt Berlin-Brandenburg (mabb) in enger Kooperation mit der re:publica angeboten. Ein gemeinsames Ticket ermöglicht auch in diesem Jahr wieder den Besuch beider Veranstaltungen – #MCB16 und #rpTEN.

10 Jahre re:publica: Der digitalen Welt einen Spiegel vorhalten Die zehnte re:publica blickt auf Themen und Schwerpunkte vergangener Jahre zurück. Gemeinsam werden Zukunftsvisionen entwickelt und Diskurse geführt, denn Partizipation und Engagement bleiben die Koordinaten in einer Gesellschaft im digitalen Zeitalter. TEN ist NET. Der digitalen Welt wird ein Spiegel vorgehalten. Beim gemeinsamen Zurückblicken und Reflektieren wollen wir auch den Blick nach vorn nicht verlieren. Die re:publica zeigt: Das Morgen wird heute gemacht, von der Crowd, von der Cloud und ganz besonders von jeder und jedem Einzelnen „2007 hätten wir nicht gedacht, dass die re:publica einmal zehn wird und auf insgesamt 16 Bühnen mehrere hundert Stunden Programm bietet. Diese Entwicklung freut mich und zeigt die Relevanz unserer Themen für die (digitale) Gesellschaft“, erklärt Andreas Gebhard, Geschäftsführer der re:publica. #rpTEN Speaker: Kate Crawford, Carolin Emcke, Trevor Paglen, Richard Sennett Auf der rpTEN werden der prominente US-Soziologe Richard Sennett, der in den letzten Jahren viel zu Maker-Kulturen im Netz geforscht hat, und die deutsche Publizistin Carolin Emcke, die einen philosophisch-reflektierenden Blick auf politische und soziale Nöte werfen wird, ihre Gedanken mit dem Publikum teilen. Ebenso wird der US-Künstler Trevor Paglen, der dafür bekannt ist, mit seiner Kunst Verborgenes sichtbar zu machen und diese dabei immer im Kontext von Macht und Überwachung durch Geheimdienste und Militär verankert, auf der #rpTEN sprechen. Auch die Australierin Kate Crawford, ehemaliger Kopf einer Elektroband, Komponistin, leitende Wissenschaftlerin im Social Media Collective von Microsoft Research und Inhaberin einer Gastprofessur am MIT Center for Civic Media, wird Teil der re:publica 2016 sein.

Die re:publica setzt sich auch in diesem Jahr wieder aus einer Vielzahl von Subkonferenzen zusammen: Neben etablierten, wie der Global Innovation Gathering (GIG) und #FASHIONTECH Berlin, sind in diesem Jahr einige neue dabei, darunter FinTech und Immersive Arts. Das neue, von der re:publica initiierte Event-Netzwerk spring.berlin vernetzt Messen, Konferenzen und Veranstaltungen der Berliner Kreativwirtschaft und schafft eine Anlaufstelle für Teilnehmer, Gäste und Interessierte. Mittlerweile haben sich bereits 14 Partnerevents, mit der re:publica insgesamt 15, zusammen gefunden, die viele Aspekte der kreativen digitalen Wirtschaft und Kultur abdecken. Erstmalig wird in diesem Jahr auch das auf dem Gelände liegende Kühlhaus bespielt. Unter dem Namen „labore:tory“ werden hier an drei Tagen auf insgesamt vier Etagen folgende Schwerpunkte gesetzt: Musik & Digitales in Kooperation mit dem Musicboard Berlin, Immersive Arts – Kunst erlebbar machen, und die fünfte #FASHIONTECH. „Mit dem labore:tory erweitert sich die re:publica nicht nur inhaltlich um weitere Komponenten, sondern auch die Veranstaltungsfläche wächst insgesamt um knapp 10.000 Quadratmeter. Das Kühlhaus bietet mehr Raum für Inhalte, Innovation und Experimente – zusätzliche Außenflächen erhöhen die Aufenthaltsqualität noch einmal massiv“, so Andreas Gebhard. „Und nachdem unsere Zusammenarbeit mit der MEDIA CONVENTION Berlin in den letzten Jahren so erfolgreich war, freue ich mich, dass wir auch 2016 wieder zusammenarbeiten. Die MCB bietet als Ergänzung zur re:publica viele spannende Aspekte”. #MCB16: Digitale Visionen, informationelle Grundrechte, Herausforderungen der Regulierung und handfeste Verteilungsfragen Die MEDIA CONVENTION, die vom 2. bis 3. Mai statt findet, bespielt auch in diesem Jahr parallel zur re:publica drei Bühnen in der STATION Berlin. Jede Bühne widmet sich einem Schwerpunkt des Medienkongresses, die einzelnen Programmpunkte beleuchten Inhaltetrends, Herausforderungen der Digitalisierung an die Regulierung, neue Geschäftsmodelle, Aspekte der Vielfaltssicherung sowie die gesellschaftlichen Auswirkungen einer dynamischen Medienlandschaft. Darüber hinaus haben Startups der Hauptstadtregion die Gelegenheit, ihre Ideen und Entwicklungen im Rahmen der MCB zu präsentieren. „Die MEDIA CONVENTION hat sich in den vergangenen Jahren zu einem der wichtigsten Medienkongresse in Europa entwickelt“, erklärt Helge Jürgens, Geschäftsführer des Medienboard Berlin-Brandenburg. „Die Kombination der beiden Events: die re:publica als größtes Treffen der digitalen Gesellschaft auf der einen Seite und die MCB mit ihrem inhaltlichen Fokus auf audiovisuelle Medieninhalte auf der anderen, ist einzigartig in der europäischen Konferenz-Landschaft.“ Dr. Anja Zimmer, Direktorin der Medienanstalt Berlin-Brandenburg, ergänzt: „Medienmacher, Wissenschaftler, politische Akteure und Wirtschaftsvertreter vernetzen sich auf unseren Veranstaltungen, tauschen sich über aktuelle Entwicklungen aus, kreieren neue Ideen und Projekte und schließen Kooperationen. In diesem Jahr erwarten wir zur re:publica und der MCB wieder rund 7.000 Besucher aus mehr als 60 Ländern – ein großartiger Gewinn für unsere Region.“

Erste #MCB16 Speaker-Highlights: Barbara van Schewick, Luciano Floridi, Edward Snowden, Nick van Dyk, Bea Knecht, Daniel Budimann Auf den Bühnen der MCB16 spricht unter anderem Stanford-Vordenkerin Barbara van Schewick über das komplexe Thema der Netzneutralität. Der „Digital-Philosoph der Stunde“ (FAZ) Luciano Floridi und weitere Experten – live zugeschaltet: Edward Snowden – gehen den Fragen nach, die sich an der Schwelle der Infosphäre, an den Schnittstellen von Medien- und Netzpolitik, aus der Nutzung von Medien über das Internet ergeben. Die aktuelle Entwicklung von Games-Firmen hin zu multimedialen Großkonzernen nehmen u. a. Disney-Veteran Nick van Dyk (Activision Blizzard) und Jean-Julien Baronnet (Ubisoft Motion Pictures) unter die Lupe. Und die Frage, warum Livestreams eine fünf Mal so hohe Nutzung wie on-demand Videos erzielen, erörtern u.a. Bea Knecht (Zattoo) und Daniel Budimann (Rocketbeans). re:publica-Subkonferenzen und Netzwerk spring.berlin Die re:publica bietet in diesem Jahr zudem wieder eine Vielzahl von Subkonferenzen: Neben etablierten, wie der Global Innovation Gathering (GIG) und #FASHIONTECH Berlin, sind in diesem Jahr einige neue dabei, darunter FinTech und Immersive Arts. Das neue, von der re:publica initiierte Event-Netzwerk spring.berlin bringt darüber hinaus Messen, Konferenzen und Veranstaltungen der Berliner Kreativwirtschaft zusammen und schafft eine Anlaufstelle für Teilnehmer, Gäste und Interessierte. Mittlerweile haben sich bereits 14 Partnerevents, mit der re:publica insgesamt 15, zusammen gefunden, die viele Aspekte der kreativen digitalen Wirtschaft und Kultur abdecken. Weitere Informationen zu den Sprechern und dem Programm beider Konferenzen unter:

http://re-publica.de/presse
http://mediaconventionberlin.com

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