Über die Un-Unabhängigkeit des öffentlich-rechtlichen Rundfunks

Nachdem Ministerpräsidentin Malu Dreiyer (SPD) erfolgreich „ihren Sender“ SWR (in alter Oettinger-CDU-Tradition) zur Ausladung der AfD genötigt hatte, Frau Klöckner (CDU) eine Diskussionsrunde ohne AfD verweigerte, SWR-Chef Boudegoust hoffnungslos blamiert war und der letzt im Lande davon überzeugt worden war, das die Un-Unabhängigkeit der Sender Gesetz ist, findet die Debatte jetzt doch – wenn auch zweitklassig – statt.

SPD-Landeschef Roger Lewentz – ein Mann ohne Charisma und Perspektive – muss jetzt den Kopf hinhalten. Der Wähler ist sicher begeistert, da er eigentlich sehen wollte, ob ein Kreuz bei Frau Dreyer angebracht werden sollte. Jetzt hat man das Kreuz, dass man sie gar nicht sieht.

Zwischenzeitlich hat sich Frau Ministerpräsidentin Kraft dem Gruppendruck der geschlossenen Anstalt SPD angeschlossen und ebenfalls „ihren Sender“ WDR erpresst. Sie würde mit der AfD nicht gemeinsam in einer Diskussionsrunde sein wollen. Man darf gespannt sein, ob die Damen künftig im Parlament auch den Saal verlassen, solange AfDler anwesend sein sollten.

Zu guter letzt hat sich auch noch der dicke Sigi verweigert.

Meedia: „Irre gibt es bei AfD zuhauf“: Auch SPD-Chef Gabriel hält wenig von TV-Talks mit Rechtspopulisten

Hans Lönsmann in Meedia: Der „Möchte-Gern-Erdogan unserer SPD“ wie wir ihn parteiintern nur noch nennen, wird immer lächerlicher, ja trauriger in seiner Gestalt.

Er erkennt auch keine Fehler in der Absage der Ministerpräsidentin und kritisiert den SWR, der ohne Not der AfD eine Plattform bietet. Diese Plattform wird die AfD bald in den Parlamenten erhalten und nach Ansicht von Verfassungsrechtlern hätte die AfD auch gute Chancen sich in die Talkrunden einzuklagen.

Die Märtyrer von der AfD

Merkt denn keiner, dass man so den Wahlhelfer für die AfD gibt und dass man ganz nebenbei den angeschlagenen Ruf der Sender vollständig ruiniert? Der Einfluss der Politik auf die Sender ist noch immer viel zu groß und man liefert den Gegnern des Systems reichlich Munition.

In einer Talkrunde geht es doch eher alle gegen die AfD und die Wahrscheinlichkeit, dass die AfD dabei schlecht weg kommt ist nicht unerheblich. Sabotiert man die Talkrunde, so haben wir den Märtyrer AfD und das führt mit Sicherheit zur Stärkung des Wahlergebnisses.

Maischbergers Tiefstpunkt

Wenn du glaubst das Niveau könnte nicht weiter sinken, dann schaffen es deutsche Talkrunden. So lieferte Maischberger den Beweis, wie vorstehende Einschätzungen im ÖR-TV umgesetzt werden. Man lädt alle ein und dann interessiert sich keiner für die Meinung der AfD, sondern man beschießt sie mit einer Reihe von Einspielern. Herr Augstein verzichtet auf Argumente und verdreht lieber die Augen und der linke Flügelstürmer der SPD Stegner vergaloppiert sich völlig und erklärt die AfD sei keine demokratische Partei. Was dann folgte war noch schlimmer.

DIese Sendung hätte man sich besser gespart. Selbst der dümmste Zuseher dürfte den unfairen Umgang bemerkt haben und die AfD gewinnt als Märtyrer am Ende Sympathien.

Der Staatssender hat sich auf das Niveau der Staatspropaganda aus Moskau oder Pjöngjang begeben und weiter schwer an Glaubwürdigkeit verloren.

Sehr interessant auch die Meinung von Roland Tichy dazu:

Maischberger: Wie die AfD groß wird

 

Schreibe einen Kommentar