Brandenburg sagt dem DJV-Bildungswerk leise servus

Nein zu maroden Finanzen und erfolglosen Konzepten! Der DJV-Brandenburg ist aus dem Bildungswerk des DJV-Bundesverbandes ausgetreten. Das erklärte Vorstandsmitglied Hans Werner Conen am 12. September 2005 vor der Mitgliederversammlung des Vereins in Bonn. Nach seinen Worten ist Brandenburg nicht länger bereit, die teure Mißwirtschaft und ein gänzlich am Markt vorbeigehendes Seminarangebot durch Subventionen mitzufinanzieren.

Conen: „Ein Bildungswerk, das zwei von drei Seminaren vor Beginn absagt, weil sich nicht genügend Teilnehmer finden, und das pro Teilnehmer dann rund 350 Euro ausgibt, aber nur rund 250 Euro einnimmt, hat keine Zukunft.“ Jüngst vorgelegte Informationen weisen aus, daß das von einem Laien-Vorstand aus DJV-Funktionären geführte Bildungswerk weit überwiegend von Subventionen lebt, die DJV-Mitglieder aufbringen müssen. Mit ausschlaggebend für die Kündigung Brandenburgs war der Umstand, daß das Bildungswerk kürzlich seinen Programmschwerpunkt auf die Schulung von Gewerkschaftsfunktionären fokussiert hat. „Davon haben die überwiegend freien Journalisten bei uns in Brandenburg nichts. Wir brauchen keine Trainingslager für den Klassenkampf, sondern nützliche Dienstleistungen für Freie ohne politische Ideologie,“ meinte Conen.

HWC

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